La Ferme de Borgirault

Semur-en-Auxois

Semur-en-Auxois…

…ist eine Gemeinde im Departement Côte-d’Or in der Region Burgund.

Der Legende nach wurde Semur von der Sagengestalt Herkules nach seiner Rückkehr aus Spanien erbaut. Fest steht, dass hier schon im 7. Jahrhundert eine Burg gestanden hat. Der Name Semur erscheint erstmalig im 8. Jahrhundert in der Gründungsurkunde der Abtei von Flavigny. Seine etymologische Herkunft scheint auf das lateinische „senes muros“ (die alten Mauern) zurückzuführen zu sein.

Wappen von Semur-en-Auxois

Lage

Der Ort liegt im westlichen Teil der Côte-d’Or, rund 20 Kilometer südlich von Montbard.

Er liegt an einer Schleife des Flusses Armançon, der an dieser Stelle einen Granitfelsen tief einschneidet. Die Stadt selbst drängt sich um die vier Türme der ehemaligen Burg und verschmilzt mit dem rosenfarbenen Felsen.

Entfernung zu unserem Hof: ca. 75 km


Sehenswürdigkeiten

Das mittelalterliche, im 15. Jahrhundert erbaute Stadttor Porte Sauvigny markiert mit seinen beiden Türmchen, ehemals mit einem Graben, einer Zugbrücke und einem Fallgatter ausgestattet, den Eingang zur Stadt. Über die ruhige Fußgängerzone im Stadtzentrum gelangt man zum fachwerkumgebenen Kirchenvorplatz.

Die Kirche Notre-Dame gilt als ein bemerkenswertes Beispiel der gotischen Kunst. Der größte Teil des Bauwerks stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Fassade und die Türme wurden im Laufe des darauffolgenden Jahrhunderts erbaut. Schließlich wurde im 15. und im 16. Jahrhundert der Portalvorbau angefügt und die seitlichen Kapellen eingerichtet. Die Kirche wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts vom Architekten Viollet-le-Duc restauriert.

Das nördliche Portal zeigt in seinem Bogenfeld die Legende des heiligen Thomas, daneben symbolisieren zwei Schnecken die Region. Das Innere macht freizügig Anleihen bei der burgundischen Gotik, das schmale Mittelschiff und die dünnen Säulen betonen die Höhe des Gewölbes. Auf den Kirchenfenstern sieht man Darstellungen der örtlichen Zünfte und Gilden. Außen entdeckt man Stützwerk und teuflische Wasserspeier. Die Nebengebäude sind jetzt Teil des Rathauses der Stadt.

Die Rue de Rempart schlängelt sich um die vier noch erhaltenen Rundtürme der ehemaligen Zitadellenbefestigung, darunter auch der Tour de l’Orle d’Or, der diesen Namen wegen seines glitzernden Daches trägt und vor der Errichtung der Pont Joly den Eingang zur Stadt darstellte. Von dieser Brücke aus hat man einen malerischen Blick auf die Stadt. Der Gang über die mit Linden bepflanzte Promenade auf dem Befestigungswall bietet wiederum einen ebenso herrlichen Blick auf den Fluss und seine Umgebung.


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